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Frage:
Wie
lange braucht man mit dem Zug nach Hannover?
a)
5 Std.
b)
12 Std.
c)
gar nicht
Drei junge, begabte,
überaus gutaussehende, dynamische und total ausgeglichene Jungs auf einen
lockeren Trip nach Hannover.
Die
Reise von W. M. aus Sch., J. E. aus P. und dem Frauenversteher Gammon aus
Sch. begann am Sonntag um 22 Uhr.
Mit
den wiedergefundenen Tickets fuhren die drei nach Augsburg. Nach einer
eher dürftigen Stärkung im fast ausverkauften Mc Donalds begaben sie
sich mit dem Taxi zum Augsburger Hauptahnhof.
Mit
ca. 15 anderen Reisenden warteten sie am Gleis 5 auf den Zug nach Nürnberg.
Durch eine Durchsage wurden die Leute informiert, dass der Zug nach Nürnberg
vom Gleis 4 abfährt. Dummerweise wurde diese von den Dreien überhört
und sie machten sich sogar noch über den veralteten Zug auf Gleis 4
lustig.
Nach
einer kurzen Reaktionszeit von ca. 10 Minuten entdeckten sie den Fehler.
Schnelles Handeln war gefragt. Kurzes (ebenfalls
10 Min.) und die Truppe beschloss, dem Zug nach Donauwörth
hinterherzufahren (man ist ja leicht schneller als ein Zug).
Nach
einer kurzen Hochrechnung im Taxi – zum Auto – stand fest, dass man
die Strecke Augsburg-Donauwörth in 20 Minuten schaffen musste. Daraufhin
fuhr J. E. aus P. mit seinem italienischen Kleinwagen ganz vorschriftsmäßig
nach Donauwörth.
Trotz
Sprinteinlage von W. M. aus Sch. (für seine Schnelligkeit bekannt) durch
den DON Bahnhof war der Zug nicht mehr in Sichtweite (komisch).
Resignation machte sich breit!!! Mehrere Möglichkeiten (Weiterfahrt nach
Nürnberg, Autofahrt nach Hannover, warten, nach Hause fahren, zurück
nach Augsburg, betrinken) standen zur Diskussion. An einem Info-Terminal
der Deutschen Bundesbahn AG (apropos AG: Scheiß Aktien; siehe
nordasia.com – Danke Günther!!!) entdeckte W. M. aus Sch. dass um 2 Uhr
von Augsburg aus ein Zug - mit Umwegen (1 ½ Std. Aufenthalt in Stuttgart)
– nach Hannover fährt. Da es bereits fast halb 2 Uhr war, fuhr J. E.
aus P. noch vorschriftsmäßiger zurück nach Augsburg. Nach einer
erneuten Taxifahrt zum Bahnhof erwischten sie noch rechtzeitig den Zug.
Dank Gammon´s unschuldigen Blick, akzeptierte die Schaffnerin auch noch
die Tickets für diesen Zug und so konnte die Reise doch fortgesetzt
werden.
Nach
einer schlaflosen Zugfahrt erreichten J. E., W. M. und Gammon schließlich
doch noch gegen 10 Uhr! den EXPO-Bahnhof.
Mit
vollem Tatendrang marschierten die drei Wissbegierigen zum ersten
geplanten Pavillon.
Voller
Freude stellte J. E. aus P. fest, dass die Wartezeit hierfür lediglich 4
Stunden beträgt. Durch taktische, rasche und individuelle Anpassung haben
die drei Bayern auf der EXPO es trotzdem geschafft, die geplanten Hallen
zu besichtigen.
Mit
einigen weiteren Taxifahrten, viel geduld und wenig Schlaf verbrachte man
zwei schöne Tage in Hannover.
Der
restliche Ablauf der Tour verlief reibungslos und auch das Hotel hatte
sich als ein guter Griff herauskristallisiert.
Besondere
Vorkommnisse:
Erstickungsanfall
von J. E. aus P.
Auf
dem Abschlusskonzert (mit der Gruppe REDNEX vor 100.000 Zuschauern) hat es
Gammon geschafft, sich von der letzten Reihe bis in die erste Reihe
vorzudrücken.
Das
geplante Date zwischen Britney Spears und W. M. aus Sch. platzte aus nicht
bekannten Gründen (W. M. war nicht schuld)
FAZIT
Große
Laufleistung, lange Wartezeiten, nicht ganz billig.
Das
gibt’s nur einmal, das kommt nie wieder!
aber
trotzdem zählt der
Olympische Gedanke
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