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Tour de EXPO 

vom 29.10. – 01.11.00

 

       

Frage:

Wie lange braucht man mit dem Zug nach Hannover?

a)       5 Std.

b)       12 Std.

c)       gar nicht

 

 

Drei junge, begabte, überaus gutaussehende, dynamische und total ausgeglichene Jungs auf einen lockeren Trip nach Hannover.

Die Reise von W. M. aus Sch., J. E. aus P. und dem Frauenversteher Gammon aus Sch. begann am Sonntag um 22 Uhr.

Mit den wiedergefundenen Tickets fuhren die drei nach Augsburg. Nach einer eher dürftigen Stärkung im fast ausverkauften Mc Donalds begaben sie sich mit dem Taxi zum Augsburger Hauptahnhof.

Mit ca. 15 anderen Reisenden warteten sie am Gleis 5 auf den Zug nach Nürnberg. Durch eine Durchsage wurden die Leute informiert, dass der Zug nach Nürnberg vom Gleis 4 abfährt. Dummerweise wurde diese von den Dreien überhört und sie machten sich sogar noch über den veralteten Zug auf Gleis 4 lustig.

 

Nach einer kurzen Reaktionszeit von ca. 10 Minuten entdeckten sie den Fehler. Schnelles Handeln war gefragt. Kurzes Gehirnstürmen(ebenfalls 10 Min.) und die Truppe beschloss, dem Zug nach Donauwörth hinterherzufahren (man ist ja leicht schneller als ein Zug).

Nach einer kurzen Hochrechnung im Taxi – zum Auto – stand fest, dass man die Strecke Augsburg-Donauwörth in 20 Minuten schaffen musste. Daraufhin fuhr J. E. aus P. mit seinem italienischen Kleinwagen ganz vorschriftsmäßig nach Donauwörth.

 

Trotz Sprinteinlage von W. M. aus Sch. (für seine Schnelligkeit bekannt) durch den DON Bahnhof war der Zug nicht mehr in Sichtweite (komisch). Resignation machte sich breit!!! Mehrere Möglichkeiten (Weiterfahrt nach Nürnberg, Autofahrt nach Hannover, warten, nach Hause fahren, zurück nach Augsburg, betrinken) standen zur Diskussion. An einem Info-Terminal der Deutschen Bundesbahn AG (apropos AG: Scheiß Aktien; siehe nordasia.com – Danke Günther!!!) entdeckte W. M. aus Sch. dass um 2 Uhr von Augsburg aus ein Zug - mit Umwegen (1 ½ Std. Aufenthalt in Stuttgart) – nach Hannover fährt. Da es bereits fast halb 2 Uhr war, fuhr J. E. aus P. noch vorschriftsmäßiger zurück nach Augsburg. Nach einer erneuten Taxifahrt zum Bahnhof erwischten sie noch rechtzeitig den Zug. Dank Gammon´s unschuldigen Blick, akzeptierte die Schaffnerin auch noch die Tickets für diesen Zug und so konnte die Reise doch fortgesetzt werden.

Nach einer schlaflosen Zugfahrt erreichten J. E., W. M. und Gammon schließlich doch noch gegen 10 Uhr! den EXPO-Bahnhof.

 

Mit vollem Tatendrang marschierten die drei Wissbegierigen zum ersten geplanten Pavillon.

Voller Freude stellte J. E. aus P. fest, dass die Wartezeit hierfür lediglich 4 Stunden beträgt. Durch taktische, rasche und individuelle Anpassung haben die drei Bayern auf der EXPO es trotzdem geschafft, die geplanten Hallen zu besichtigen.

Mit einigen weiteren Taxifahrten, viel geduld und wenig Schlaf verbrachte man zwei schöne Tage in Hannover.

 

Der restliche Ablauf der Tour verlief reibungslos und auch das Hotel hatte sich als ein guter Griff herauskristallisiert.

 

Besondere Vorkommnisse:

Erstickungsanfall von J. E. aus P.

Auf dem Abschlusskonzert (mit der Gruppe REDNEX vor 100.000 Zuschauern) hat es Gammon geschafft, sich von der letzten Reihe bis in die erste Reihe vorzudrücken.

Das geplante Date zwischen Britney Spears und W. M. aus Sch. platzte aus nicht bekannten Gründen (W. M. war nicht schuld)

 

FAZIT

Große Laufleistung, lange Wartezeiten, nicht ganz billig.

Das gibt’s nur einmal, das kommt nie wieder!

 

aber trotzdem zählt der

Olympische Gedanke

 

   

 

 

  


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