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Sportlerausflug zum Törggelen 2003 ins wunderschöne Gsiesertal  
 

Mit 30-minütiger Verspätung, die Schwerkraft lies unseren John nicht aus den Federn kommen, machte sich die 41-köpfige Reisegruppe auf in Richtung Süden. Nach drei Stunden Busfahrt machte man Rast und verspeiste den nicht wirklich warmen Leberkäse. Elfriede und Tobi produzierten Wurstsemmeln in Rekordzeit ,so dass keiner lange hungern musste. Nachdem im Bus viel Bier und etliche Flaschen Havana-Club vernichtet wurden, war es nicht verwunderlich, dass bei der Ankunft in St. Martin einige nicht mehr ganz den frischesten Eindruck machten. Nachdem gegen 13:30 Uhr die Zimmer verteilt und das Revier bezogen war, teilte sich die Gruppe. Während ein Teil die Gegend , bei schönstem Wetter und mindestens 20° C, erkundete und sich mühsam mit Muskelkraft bzw. mit Motorkraft (Traktor) zu einer naheliegenden Alm hochquälte, machte sich der andere Teil an die Vorräte (alkoholische Getränke) der Gaststätte. Später traf sich der eine oder andere beim Saunen und Schwimmen im Keller des Hotels wieder. Ab 18:30 Uhr begab man sich fast komplett zum Abendessen (4 Mann konnten mit viel Mühe gerade noch einen zutraulichen Almenwirt entkommen). Mit vollen Bäuchen, gestärkt von einem vorzüglichen 4 Gänge Menü, ging man zum gemütlichen Teil des Abends über. Leider musste man feststellen, dass der engagierte Alleinunterhalter wegen plötzlicher Erkrankung nicht kommen konnte. Doch dies tat der Stimmung keinen Abbruch, Mit allseits bekannten Liedern (Oleoleole und Schalalala usw.) sorgte man selbst für musikalische Unterhaltung. Die Stimmung näherte sich schnell dem Höhepunkt. Ob es gelang doch noch Musiker zu organisieren und warum zu nächtlicher Stunde die Kriminalpolizei an die Tür, harmlos schlafender Hotelgäste klopfte .

 

Von den Strapazen der Anreise gezeichnet, mussten einige bereits gegen 23:00 Uhr, schwankend, den Gang ins Bett antreten. Diejenigen die durchhielten konnten noch im Vergleich mit einem einheimischen Welt- und Europameister im Ringen und Gewichtheben durch Armdrücken ihre Kräfte messen. Gegen 1:30 Uhr vernahm E. M. dann musikalische Klänge vor dem Hotel. Sofort wurde der Wirt veranlasst die Tür zu öffnen, und zwei Trompeter die gerade von einem Musikantenausflug auf dem Weg nach Hause waren, wurden in die Wirtsstube gezerrt und mussten bis in die frühen Morgenstunden für die nimmermüden Zecher aufspielen. Es dürfte so gegen 3:00 Uhr gewesen sein, als plötzlich laute Rufe im Gang des ersten Stockes zu hören waren „Sofort aufmachen, Kriminalpolizei“. Bald merkte man jedoch, dass es sich nicht um eine nächtliche Razzia handelt, sondern um die Herren P. B. und O. Z. die den Weg in ihr Zimmer nicht mehr finden konnten. 

Nach und nach, traf man sich am nächsten Morgen verkatert aber dennoch gut gelaunt am Frühstücksbuffer. Mit lobenden Worten der Wirtin, dass fast alles heil geblieben wäre, verabschiedete man sich gegen 13:00 Uhr in Richtung Heimat. Im Bus sorgte der nun selbsternannte Reiseleiter Jürgen H. für gute Laune, und hatte mit so manchem Witz die Lacher immer wieder auf seiner Seite. Wer bei Ankunft in Petersdorf immer noch nicht genug hatte, konnte im Sportheim diesen gelungenen Ausflug ausklingen lassen.

 
      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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