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Samstag,
16, Oktober´99, 5.00, Petersdorf:
Zwei
betrunkene Spieler der ersten Mannschaft werden von zwei Amazonen zum
Treffpunkt "Jesse" gefahren. Aufgrund hohen Alkoholgenusses
reihern die Ausflügler in Eckert´s Hecke. Die scheinbar hörigen Frauen
kopieren sofort das Verhalten der Zecher.
Samstag,
16, Oktober´99, 5.45,
Alsmoos:
Der
ungestüme Versuch, die Essensvorräte zu verladen, kostet den
Ex-Bierfahrer J.B. fast Gliedmaßen des rechten "Stinkefingers".
Samstag, 16, Oktober´99,
5.50,
Axtbrunn:
Jesse
fährt einen der indisponierten "Heckenkotzer" (Telefonistin)
nach Hause. Kaum durch Türe gefallen, gibts sofort einen handfesten
Anschiss von dessen Mutter, auch der völlig unschuldige Chauffeur bekommt
sein Fett weg.
Samstag,
16, Oktober´99, 6.15,
Petersdorf:
Beim
Überprüfen der Vollzähligkeit durch Reiseleiter Schrotti wird das
Fehlen von Heinz S. und des oben bereits genannten Geländewagenfahrers
festgestellt.
Samstag,
16, Oktober´99, 6.16,
im
Bus:
Waltraud
(der andere Heckenkotzer) liegt im Delirium auf der letzten Sitzreihe des
(noch) komfortablen Reisebusses.
Samstag,
16, Oktober´99, 6.17, noch
immer im Bus:
Nach
erstern Unruhen im hinteren Busbereich (Grund: Pilsmangel) wird der Mob
mit Bier und Prosecco versorgt und somit ruhiggestellt.
Samstag,
16, Oktober´99, ab
8.30, bei
Garmisch:
Gerüche
unbekannter Herkunft dringen der Reisegruppe vorwiegend im hinteren
Busbereich in die Nase. Vermuteter Grund dieser Belästigungen:
unkontrollierter Verzehr von Hülsenfrüchten am Vortag. Die
verdächtigten "Pfurzmolen" beteuern jedoch ihre Unschuld.
Samstag,
16, Oktober´99, 9.15,
mitten
in Innsbruck:
Der
Busfahrer Atschi verirrt sich inmitten der Millionenstadt.
Neu-Kieskutscher J.B. und der von zahlreichen Innsbruck-Besuchen (Bei
Nacht) erfahrene P.B. befragen Eingeborene nach dem Weg zu den
Sprungschanzen. Die Befragten (hiesige Schluchtis) weisen an der Kreuzung
jeweils in eine andere Richtung. Wir entscheiden uns für die dritte
Möglichkeit und kommen sofort ans Ziel.
Samstag,
16, Oktober´99, 10.00,
kurz
vorm Berg Isel:
Unser
wortgewandter Reiseleiter schwingt mit ausgefeilter Rhetorik eine Rede
über den künftige Reiseverlauf (in Auszügen): Heats amoi zua, zerscht
gibt´s amoi, ö ,äh, äh, wos zum Essen, und äh, wer wui kau danoch zu
dia Schanzn, äh, ö, laffa. Danoch fohrn ma dann noch, ö, äh,
Südtirol.
Samstag, 16, Oktober´99,
11.30,
nähe
Parkplatz:
Die
zur Sicherung der Biervorräte zurückgebliebenen Ausflügler besetzen in
der Nähe des Busses einen Schießstand und können eine Offensive der
örtlichen Securities (im blauen Tarn-Latz-Anzügen) abwehren.
Samstag,
16, Oktober´99, 12.50,
Ratschings/Südtirol:
Ankunft an unserem
Hotel in Ratschings

Samstag,
16, Oktober´99, 12.50, Ratschings/Südtirol:
Nach
der Ankunft am Hotel ergreift Reiseleiter Schrotti erneut das Wort: „Oiso,
öh, i sog eich jetzt, wias äh,öh, weidageht! Auf´d Nocht um sieme
gibt’s Essen und, ähm, danoch is der, öh, äh, Törggelen-Abend.
Der findet, lall, im Gebäude statt, habt´s as gheat!
Samstag,
16, Oktober´99, 12.55, in Hotelnähe:
Vier
Pioniere, jeweils mit Bölkstoff bewaffnet, erklimmen unmittelbar nach
Schrotti´s Worten einen nahegelegenen Hügel und besetzten diesen. Obwohl
ein Gülle ausbringender Bauer bedrohlich nahe heranrückt, kann „Mount
Deppenhaufen“ bis in den späten Nachmittag verteidigt werden.
Samstag, 16, Oktober´99, 13.00, Axtbrunn/Deutschland:
Heckenkotzer
Seppi übergibt sich im Badezimmer zum ersten Mal.
Samstag,
16, Oktober´99, 13.00, im Hotel:
Schrotti
koordiniert mit dem Hotelchef den Zimmer-Belegungsplan. Die komplizierte
Auswahl der hochsensiblen Zimmernachbarn erfordert strategisches Geschick,
trotzdem pennt in der folgenden Nacht jeder, wo er will.
Samstag,
16, Oktober´99, 14.00, vor dem Hotel:
Abmarsch
der „Operation Kalcheralm“ (ca. 10 Personen)
Wanderung
zur Fackla-Mari noch Oberloasenboch (13 Personen)
Stationäres
Besäufnis (Rest der Reisegruppe)
Samstag,
16, Oktober´99, 14.00, Axtbrunn/Deutschland:
Heckenkotzer
Seppi übergibt sich im Badezimmer zum zweiten Mal.
Samstag,
16, Oktober´99, 14.30, jeweiliger Wanderweg:
Während
der „Kalcheralm-Trupp“ sich nach ersten Schneefeldern anseilen muss,
erreicht die zweite Gruppe nach unmenschlichen Strapazen und Hindernissen
(Weidegatter, Sümpfe, verkotete Wege, brütende Hitze,...) die Wirtschaft
und vereinnahmt auf der Terrasse hiesige Spezialitäten.
Samstag,
16, Oktober´99, 14.30, Hotelterasse:
Die
beiden Bedienungen unseres Hotels haben Schwerstarbeit zu verrichten, um
unsere zurückgebliebenen Zecher (wegen böser Fußbeschwerden!) mit
Weizen zu versorgen. Grund: Schrotti´s, mit einem Raunen begleitete
Worte: „Ab jetzt geht ois auf Kosten der Mannschaftskasse“. Beim
anschließenden „Schnauz“ gibt es deshalb einige peinliche Ausfälle.
Samstag,
16, Oktober´99, 15.50, Sonnenterasse:
Kurzschlußmechaniker
Wall rollt sich von seinem Liegestuhl derart unglücklich ab, dass er sein
Handy unter sich begräbt und das Display beschädigt. Er wundert sich
noch Stunden später, dass trotz seines technisch versierten Fachwissens
das Scheißding nicht mehr funktioniert.
Samstag, 16, Oktober´99, 16.00, Axtbrunn/Deutschland:
Wiederum
läßt sich Seppi das Essen durch den Kopf gehen.
Samstag,
16, Oktober´99, 16.00, genannte Kneipe:
Nach einigen Vierteln
Roten sowie dem Verzehr von Speck- und Käseplatten (Spezialität: Graukäs)
stachelt Ben Lusches unseren Quitscha zu einer Wette an: „Wensch dia
Hean dawischt, zeu i dir an Schnaps!“ Kein Problem für den Schönleitener
Schweinebaron: „Dia hot koa Chance, des kropfat Mensch“, und schnappt
sich das Federvieh.
Samstag,
16, Oktober´99, 16.20, im Kneipeninneren:
Fips
und Sonja sind schockiert! Auf dem Weg zu Toilette entdecken die beiden
weiße Mäuse. Da jedoch weder die zu Hilfe eilenden Wirtsleute und auch
keiner der anwesenden Gäste irgendwelche Nager ausmachen können, wird
die Halluzination dem übermäßigen Weingenuss zugeschrieben.
Samstag,
16, Oktober´99, 17.30, auf dem Rückweg:
Der
reichliche Genuss von Rotwein hinterlässt Spuren: Die ersten männlichen
Zecher pinkeln an den Wegrand, während sich die weiblichen „Rotnasen“
fretten müssen. Die biologische Ungerechtigkeit führt schließlich zum
Eklat: Während Ben Lusches in sicherer Entfernung seine Harnblase
erleichtert, stürmen zwei zum verwechseln ähnelnde Amazonen den Berg
hoch und stören den armen Struller. Er kann zwar gerade noch
sein Ding einpacken, die zahlenmäßige Überlegenheit zwingt den
zweifachen Vater jedoch auf den Wiesenboden.
Samstag,
16, Oktober´99, 20.00, Nebenzimmer im Hotel
Beim
Törggelen geht´s voll ab! Wein, Weib und Gesang bringen die Kerls in
Wallung und es wird getanzt bis das Parkett raucht (Brui und Katrin in
Dirty-Dancing-Pose, lt Bildmaterial). Alle sind mit Wein und Stimmung
zufrieden, nur Spielführer J.H. kann sich mit den dargebotenen Kracherl´n
nicht abfinden und ordert deshalb bei der Wirtin einen besonderen
Gaumenschmaus (40,-DM/Flasche)
Samstag,
16, Oktober´99, ca. 23.30, am runden Tisch:
Fips
hat zum wiederholten Mal Probleme bei der Weinaufnahme. Konsequenz:
„Bevor i des dritte Glasel a no umschmeiß´, geh i ins Bett!“
Ex-Bierfahrer J.B. steht sofort auf und folgt ihr.
Sonntag,
17, Oktober´99, irgedwann/irgendwo nach Mitternacht:
Abteilungsleiter
Schrotti vermisst plötzlich seine Zechbrüder. Kurzerhand bestellt er,
trotz seines bedenklichen Zustands, ein Taxi und lässt sich ins nächstgrößere
Dorf fahren, in dem er die „Abtrünnigen“ vermutet. In den Kneipen
findet er erwartungsgemäß kein Schwein und so macht
sich wieder auf den Rückweg.
Sonntag,
17, Oktober´99, weit nach Mitternacht im Hotel:
Drugs
und Wall haben Probleme mit dem Hotelinventar. „Mops“ reißt fast den
Türstock seines Zimmers heraus und „Handyman“ kommt beim Aufzugfahren
immer zwischen den Stockwerken heraus. Da er wenig später auch sein
Zimmer nicht findet, nächtigt er bei Drugs und Reini.
Sonntag,
17, Oktober´99, 4.45, Küchentrakt:
Nach
mehreren Zockerduellen im 5 km entfernten „Rosenheim“ kehrt Viechdokter
Ben nach Hause. Hungrig geworden, inspiziert er die Hotelküche und sucht
sich was zum Beißen. Satt, aber nicht müde, will er auf seiner Bude noch
Fußball anschauen, was mit Brui´s Schönheitsschlaf leider nicht
vereinbar ist. „Ben, i fleh dich an, mach die Kist´n aus!“ Doch Ben´s
Erweiterung seiner Fußballkompetenz hat Vorrang.
Sonntag,
17, Oktober´99, 9.00,
Frühstücksraum/Hotel:
Während
die meisten Törggelenzecher des Vorabends nach und nach zum Frühstück
erscheinen, hat ein erstaunlich aktiver Tisch dieses schon hinter sich und
macht sich bereits über die Rest-Weinbestände des Vorabends her. Vor
allem unser Kommissar als auch Petersdorfs Maulwurfschreck samt Gattin
haben schon wieder einen "Aufgewärmten".
Sonntag,
17, Oktober´99, 10.00,
Frühstücksraum:
Bis
auf G. Netzer samt Maus und Außenrist-Gigo sind alle im Frühstücksraum
versammelt. Während Gigo noch keine feste Nahrung zu sich nehmen kann,
befinden sich John und Inge noch im Liebestaumel.
Sonntag,
17, Oktober´99, 10.01,
Axtbrunn, Deutschland:
Turnbeutelvergesser
Seppi kann zum ersten Mal seit zwei Tagen wieder feste Nahrung zu sich
nehmen.
Sonntag,
17, Oktober´99, 11.00,
Hoteltheke:
Nach
Erhalt der Gesamtrechnung der vergangenen Abends bestellt sich
Mannschaftskassen-Chef Schrotti sichtlich schockiert noch ein Weißbier.
O-Ton: Öh, Äh, lall, auf dia Heube kimmts jetzt nimma au.
Sonntag,
17, Oktober´99, 11.05,
Rezeption:
Die
Wirtin bestätigt unserer Reisegruppe äußerst trinkfestes Verhalten:
"Ihr seits scho harte Krieger!"
Sonntag,
17, Oktober´99, 11.30,
vor dem Hotel:
Abfahrt
in Raschings
Sonntag,
17, Oktober´99, 11.45,
Jaufenklamm:
Einstieg
zum Wanderweg "Jaufenklamm" mit Ausnahme
von:
-
Schrotti
/ alkoholbedingte Unlust
-
John
/ Körpermaße und -gewicht füt Wanderweg außerhalb der Toleranz
-
Maria
/ ausgedehnte Sitzung im Bus-WC
-
Großfamilie
Kneifl / Buspersonal, Catering-Service
Sonntag,
17, Oktober´99, 12.15,
in
der Jaufenklamm:
Schuup W.H. wird von dessen Gattin wegen des enormen Gefälles am Arm geführt
Sonntag,
17, Oktober´99, 12.30,
Jaufenklamm:
Ben,
Veterinär fürs Grobe, quetscht sich durch eine Engstelle der Jaufenklamm.
Sonntag,
17, Oktober´99, 12.40,
am Fuß der Jaufenklamm:
W.H.
entreißt sich der fürsorglichen Ehefrau, worauf er einen Teil der
Reststrecke auf den Knien zurücklegt.
Sonntag,
17, Oktober´99, 12.50,
Ende des Wanderwegs:
Ex-Bierfahrer J.B. erhält einen Anruf von Ruaß (zeitgleicher Häuserl-Ausflug/Ebenried).
Der an Telefon gerufene Leuchtstoffröhrenforscher F.X.B. erhält von
Hebauf schwer verständliche, jedoch detaillierte Konsumangaben ("Bas
auf, mir hom am ersten Dog scho 140 Liter gsuffa")
Sonntag,
17, Oktober´99, 13.15,
Treffpunkt Bus:
Nach
einer zünftigen Leberkäsbrotzeit blockiert Familie E. aus A. lallend die
Dorfdurchgangsstraße und bringt dadurch den Verkehr zum Erliegen.
Sonntag,
17, Oktober´99, 13.50,
Parkplatz:
Abermalige
Abfahrt Richtung Heimat
Sonntag,
17, Oktober´99, 15.00,
im Bus:
Katastrophenalarm,
das Pils ist aus! Heißerers bessere Hälfte dankt dem Herrn (O-Ton:"Gott
sei Dank, endlich is des Bier aus")
Sonntag,
17, Oktober´99, 15.30,
Parkplatz Seefeld:
Familie
E. geht getrennte Wege. Während ER die Rinde von den Bäumen frisst,
macht SIE orale Essenswiedergabe. Dadurch verzögert sich die Abfahrt
drastisch.
Sonntag,
17, Oktober´99, 20.30,
Wirtschaft Alsmoos :
Ankunft
in Alsmoos, der Reisetross zieht von dannen, nur Drugs (Handy-Rechnung
während des Urlaubs 630.- DM) findet bei Mutter Anna Einlass.
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