Chronik
des SSV Alsmoos-Petersdorf
(mit
Vorgeplänkel)
Weitere Ereignisse und Neuigkeiten
|
| 1986 |
Hermann Reinthaler, der neue Vorsitzende des SSV Petersdorf, überrascht
den TSV Alsmoos mit zarten Annäherungsversuchen. Man zeigt sich noch
spröde.
|
| 27. Juni 1990 |
Um ihre Gymnastik geordnet und organisiert ausüben zu können, gründen
36 Frauen aus Alsmoos und Petersdorf den Verein Sport - Fit - Gesund.
Sich einem der Sportvereine in der Gemeinde
anzuschließen verbietet sich, da die Damen nicht den jeweilig
anderen Dorfverein beitreten wollen. Außerdem sind sie des Gezänks der
Fußballvereine überdrüssig. Einem gemeinsamen Verein würden sie
sich sofort anschließen.
Zu den Gründungsmitgliedern gehören übrigens die Ehefrauen der
Vorstände von SSV Petersdorf und TSV Alsmoos.
|
| 1991 |
Beide Fußballvereine haben Probleme, ihre Sportplätze dem Spielbetrieb
angemessen ausbauen zu können. Der Gemeinderat Petersdorf beschließt, nur
ein (1) Sportgelände in der Gemeinde zu bezuschussen.
|
|
Ein Sportgelände ist gefunden. Es soll auf der halben Strecke
zwischen den "Taldörfern" Petersdorf und Alsmoos und den
"Bergdörfern" Hohenried und Schönleiten entstehen.
|
| 1994 |
Die Geländearbeiten für Sportplätze werden gemeinsam, aber noch in
getrennten Vereinen, ausgeführt. Die DJK Willprechtszell erstellt auf dem
Gelände Stockschützenbahnen, Tennisplätze und eine Vereinshütte.
|
| 1995 |
Bei den Junioren werden miteinander Spielgemeinschaften, teilweise zusammen
mit der DJK Stotzard gebildet.
Die AH-Mannschaften beider Fußballvereine trainieren und spielen gemeinsam.
Da das Miteinander bei den Spielgemeinschaften und auf der Baustelle
tadellos klappt, und um den Sportgeländebau zu forcieren, wird beschlossen,
1998 eine Fusion der Vereine durchzuführen.
|
| 28. Mai
1997 |
Nach reiflicher Ausarbeitung von Fusionsverträgen durch Rechtsanwälte und
Notare wird in getrennten Sondersitzungen der drei beteiligten Vereine
jeweils einstimmig eine Fusion beschlossen.
|
|
| 1. Juni
1997 |
Die Vereine Sport - Fit - Gesund Petersdorf-Alsmoos, SSV Petersdorf
und TSV Alsmoos gehen in den gemeinsamen Spiel- und Sportverein
Alsmoos-Petersdorf e.V. ein. Der Termin wurde gewählt, um noch eine
Spielerlaubnis für die Saison 1997/98 zu erhalten. Die Herrenmannschaft
tritt in der A-Klasse an.
|
| 18. 09.1997 |
Die Genehmigung für den Bau eines Sportheims ist da.
|
| Saison
1997/98 |
Obwohl Trainer Werner Zwetschke durch das Zusammengehen aus dem vollen
schöpfen kann und befürchtete Reibereien zwischen den Spielern aus vorher
zwei Mannschaften nie auch nur aufkommen (Friede, Freude, Schweinebraten),
ist es doch schwierig, ein eingespieltes Team zu formen und so kann er den
Abstieg in die Kreisklasse (früher B-Klasse) nicht verhindern.
|
| Saison
1999/2000 |
Lange kann die Mannschaft unter Gebhard Brosi um die Meisterschaft
mitspielen. Der zweite Tabellenplatz hinter dem FC
Gundelsdorf berechtigt zur Relegation um einen Aufstiegsplatz in die
Kreisliga (ehemals A-Klasse)
In einem packenden Spiel in Sandizell vor 900
Zuschauern gewinnt der SSV nach Elfmeterschießen mit 7:6 (2:2) gegen Grasheim und kehrt wieder in die
Kreisliga zurück.
Die Damenfußball-Spielgemeinschaft mit dem TSV Aindling holt auf Anhieb
den Sieg in der Pokalrunde.
|
| Mai
2000 |
Die Gymnastikabteilung Sport - Fit - Gesund kann die vom Deutschen
Turnerbund verliehene Urkunde Pluspunkt Gesundheit. DTB entgegennehmen. Sie
wird für vorbildliche Arbeit im Bereich Kinderturnen und Rückenschulung
vergeben.
|
| Juli
2000 |
Zur Einweihung des neuen Sportheims erlebt der Verein das größte Fest
seiner Geschichte (und da zählen die getrennten Jahre mit). 4 Tage lang
wird mit Gästen aus nah und fern gefeiert. Monsignore Keppeler aus der
Pfarrei Alsmoos-Petersdorf und Pfarrer Dr. A. Arrakal aus der Pfarrei
Willprechtszell weihen das rundum gelungene Gebäude ein, das alle mit Stolz
und gestärktem Gemeinschaftssinn erfüllt. Fast alle Gewerke sind zum
großen Teil in Eigenleistung errichtet. Es wurden fast 26000 Stunden Arbeit
(auch von Nichtmitgliedern) in das Bauwerk gesteckt.
|
| Saison
2000/01 |
Der
SSV kann mit dem neuen Trainer Michael Gunzl lange um die Meisterschaft der
Kreisliga mitspielen und wird erst
auf der Schlussgerade vom Verletzungspech auf den 4. Tabellenplatz
zurückgeworfen.
Die Damenmannschaft gewinnt in
ihrer ersten Punktrundenteilnahme in der Kreisklasse Mitte sofort die
Meisterschaft.
|
| Juli
2001 |
Ein Bus voll SSV´ler besucht den TJ Sokol Hnevosice
zu seinem 75-jährigen Vereinsjubiläum und erlebt dort ein unvergessenes
Wochenende an nicht zu überbietender Gastfreundschaft. Dass unsere
tschechischen Freunde zu feiern wissen, kennen wir nicht erst seit ihrem
Besuch zu unserer Sportheimeinweihung.
|
| Saison 2002/03 |
Im dritten Kreisligajahr muss der SSV wieder den Marsch in die Kreisklasse
Aichach antreten. Die Frauenmannschaft scheitert in der Relegation um den
Aufstieg in die Bezirksoberliga am TSV Buchenberg.
|
| Saison 2003/04 |
In der letzten Minute erreicht man im Relegationsspiel gegen Hörzhausen ein
Unentschieden und rettet die Klasse im Elfmeterschießen. Die
Frauenmannschaft wird Meister der Bezirksliga Nord.
|
| Saison 2005 |
Die AH gewinnt den ostschwäbischen Pokal.
|
| Mai 2008 |
Die Abteilung Tischtennis stellt ihren Betrieb ein.
|
| Oktober 2008 |
Die AH gewinnt den schwäbischen Pokal.
|